Liebe Adlerträgerinnen und Adlerträger,

„Hier müssten wir doch eigentlich mal ‚Eintracht in der Region‘ veranstalten“, ist der einhellige Tenor, als wir auf dem Sportgelände des SV Dörbach ankommen, dem Heimatverein unseres Kapitäns Robin Koch. Hier ist alles geboten, was einen schönen Frühabend bei einem Amateurverein ausmacht. Gastfreundschaft wird großgeschrieben, Kaffee und Kaltgetränke stehen schon bereit; die Anlage ist idyllisch gelegen, hat ein kleines, aber feines Vereinsheim, der Kunstrasen ist neueste Generation. Im Ort hält man zusammen, den Beweis haben wir schon bei der Anfahrt geliefert bekommen. Als wir für ein paar Schnittbilder von Sehenswürdigkeiten kurz aus- steigen und mit der Kamera drehen, kommt ein Dörbacher auf uns zu und sagt: „Hier ist kürzlich eingebrochen worden. Ich wollte nur mal schauen, was ihr hier so macht.“

Die Situation ist schnell aufgeklärt. Spurensuche beim Sportverein Eintracht 66 Dörbach, dort, wo für Robin Koch alles begann. Wir sind mit Simon Berg verabredet, bester Kumpel unseres Kapitäns, heute Vorsitzender des Vereins. Es ist unser erster Termin, weitere unter anderem mit Vater Harry und Jugendtrainer Alexander Stieg sollen folgen. Mit EintrachtTV haben wir alles begleitet, am Schluss auch mit Robin selbst in Frankfurt gesprochen. Für die „Eintracht vom Main“ ist eine 14-seitige Reportage über Robin Koch herausgekommen, die EintrachtTV-Doku war bei Redaktionsschluss noch in Arbeit. Mit tollen Bildern, unter anderem aus Dörbach. Wir haben nach dem Interview mit Simon Berg noch ein paar Kicker aus der ersten Mannschaft kennengelernt, ein Besuch beim Spiel an einem frühlingshaften Samstagabend lohnt sicherlich auch. Momentan steht das Team in der Spitzengruppe der Kreisliga A, Direktaufstieg oder Relegation sind realistische Szenarien. Vielleicht fallen auch ein paar schöne Tore, so wie 2011 im bis dato letzten Punktspielderby der Dörbacher gegen den „großen“ Nachbarn und Ein-Jahr-Zweitligisten FSV Salmrohr (Aufstieg 1986 mit Klaus Toppmöller, Edgar Schmitt und Bernd Hölzenbein), in regionalen Fachkreisen das Duell zwischen der „Macht vom Waldrand“ (Dörbach) und der „Macht vom Dorf“ (Salmrohr). Da schlug ein herrlicher Freistoß ein. Der Schütze war … Dino Toppmöller!

Im Sommer 2017 begann alles, das erste Klubmagazin „Eintracht vom Main“ des kontinuierlich wachsenden Vereins wurde auf Schiene gebracht – auch als Symbol dafür, dass Verein und Fußball AG zusammengehören. Heute lest Ihr das Vorwort der 100. Ausgabe! Zur Feier dieses Ereignisses machen wir keine Flasche Sekt auf, sondern haben für Euch 16 Seiten mehr draufgepackt. Der eine oder andere Parameter hat sich in diesen neun Jahren sicherlich verändert, der Anspruch ist immer noch derselbe: Hintergrundgeschichten mit maximaler Nähe liefern, persönliche Geschichten mit exklusiven Fotos garnieren, mit individuellen Grafiken Themen anschaulich aufbereiten. Anspruch heißt dann auch, dass all dies eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die wir mit viel Leidenschaft und Herzblut angehen. So auch in dieser, der 100. Ausgabe, in der wir Euch auf dieses Mal 128 Seiten die Eintracht-Welt näherbringen.

Viel Spaß mit unserer Jubiläumsausgabe wünscht

Eure „Eintracht vom Main“-Redaktion