Eintracht-News

Axel Hellmann bis 2031

Der Aufsichtsrat hat einen neuen Vertrag mit Vorstandssprecher Axel Hellmann geschlossen. Das neue Arbeitspapier läuft bis zum 30. Juni 2031 und unterstreicht den Anspruch von Eintracht Frankfurt, an der Spitze des Klubs auf Kontinuität, Stabilität und eine klare strategische Ausrichtung zu setzen.

Axel Hellmann gehört seit 2012 dem Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG an, dessen Sprecher er seit 2021 ist, und prägt den Klub seit vielen Jahren maßgeblich. Zwischen 2001 und 2012 war der Jurist bereits als Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer für den Eintracht Frankfurt e.V. tätig und blickt somit auf bislang insgesamt 25 Jahre Eintracht Frankfurt zurück. Mit der beschlossenen Verlängerung mit Wirkung zum 1. Juli 2026 bleibt der 54-Jährige dem Klub langfristig erhalten.

Als Vorstandssprecher verantwortet Hellmann auch zukünftig die Gesamtstrategie und Geschäftsentwicklung, insbesondere die digitalen Geschäftsmodelle der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und darüber hinaus die Direktionen Kommunikation & Marke, Vermarktung & Partnerschaften sowie die Bereiche Institutionelle Beziehungen, People & Corporate Culture und Nachhaltigkeit.

Mathias Beck, Präsident des Eintracht Frankfurt e.V. und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, sagt: „Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verein, Aufsichtsrat und Vorstand ist eine wesentliche Grundlage für den Erfolg von Eintracht Frankfurt. Axel Hellmann hat diese Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt. Mit seiner Vertragsverlängerung schaffen wir Planungssicherheit und die Voraussetzungen dafür, unseren Weg mit dem Anspruch einer klaren strategischen Ausrichtung, der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und einer gesunden Wachstumsentwicklung weiterzugehen – im Interesse unserer Mitglieder, Fans, Partner und der gesamten Region.“

Familienzusammenführung

Kürzlich gab es im Museum eine Familienzusammenführung nach fast 100 Jahren. Die Geschichte der Firma Schlappeschneider, die die Eintracht Anfang der 1930er Jahre als Sponsor unterstützte und half, die Eintracht zu einem nationalen Aushängeschild zu machen, wird immer wieder erzählt. Die Inhaber der Firma J. & C.A. Schneider waren Fritz und Lothar Adler und deren Cousin Walter Neumann. Alle waren jüdischen Glaubens und ab 1933 der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. So flohen die Adlers in die USA, Walter Neumann floh nach England. Fast 100 Jahre nach dem Wirken der Schlappeschneider konnten Eintracht-Vorstand Philipp Reschke und Julien Zamberk die Enkel und Urenkel der Firmeninhaber zu einem Familientreffen bei der Eintracht begrüßen. Die Newmans kamen aus England angereist, Eric Adler aus den Niederlanden.

65 Tore in fünf Spielen!

„Eintracht in der Region“ hat 2026 wieder Fahrt aufgenommen, die ersten fünf Spiele sind in den Büchern und demnächst werden auch die Eintracht Frauen wieder dabei sein (siehe Seite 75). 15:2, 10:4, 4:1, 16:2 und 20:1 – das sind die Ergebnisse der Traditionsmannschaft, die diese fünf Partien vor der Sommerpause bestritten hat. Karl-Heinz Körbel, Seppl Rode, Alex Meier und Co. Sind also Torgaranten, der 500. SGE-Treffer seit Beginn der Aktion im Jahr 2022 ist gefallen, Ervin Skela hat in vier Einsätzen schon 17 Saisontore aufs Konto gebracht. Die Eintracht Frauen absolvieren am 31. Juli um 17.30 Uhr in Bad Nauheim (Wetterau) ein Regions- und Testspiel gegen den französischen Ligue-1-Vertreter Racing Club de Strasbourg.

Save the Date:
Mitgliederversammlung am 19. Oktober

Das Präsidium rund um Präsident Mathias Beck hat in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat entschieden, die nächste ordentliche Mitgliederversammlung noch in diesem Jahr durchzuführen. Damit findet sie am Montag, 19. Oktober 2026, in der Jahrhunderthalle in Frankfurt statt. Grundlage der Entscheidung ist in erster Linie, mit der Terminierung der Mitgliederversammlung näher an das Ende des Geschäftsjahres heranzurücken. Die Durchführung im Oktober ermöglicht, dass Berichte und Inhalte an Aktualität gewinnen.

Zentraler Tagesordnungspunkt auf der Versammlung wird die Wahl des Präsidenten sein. Mathias Beck, der vor zwei Jahren von 99,8 Prozent der Mitglieder zum Präsidenten gewählt wurde, möchte erneut kandidieren. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel bewegt und bereits einige Meilensteine gemeinsam erreicht. Wir sind in der Mitgliedschaft nicht nur bei den Fans, sondern insbesondere auch im Sport gewachsen. Wir haben in Sachen Infrastruktur große Schritte gemacht, und wichtige Zukunftsprojekte, wie der Anbau am Riederwald oder das Athletenhaus, nehmen Form an. Aber es gibt noch viel zu tun, ich habe Visionen und spüre den Rückhalt – deshalb trete ich wieder an“, so Beck.

Die satzungsgemäße Einladung zur Mitgliederversammlung folgt fristgerecht vor dem 19. Oktober.

Nachwuchs-Doku auf RTL+ und bei TOGGO

Über die gesamte Saison hinweg wurden im Rahmen der Dokumentation „Die Eintracht und Ich“ vier Eintracht-Talente begleitet. Entstanden ist eine zehnteilige Serie, die ihr Leben hautnah widerspiegelt: Ob im Training, bei Spielen, in der Schule, bei Einsätzen für Auswahlmannschaften oder im privaten Umfeld mit Familie und Freundeskreis.

Produziert von studio fiftynine, der hauseigenen Medienproduktionsagentur von Eintracht Frankfurt, ist „Die Eintracht und Ich“ seit dem 17. Mai immer sonntags um 16.35 Uhr bei TOGGO sowie im Stream bei RTL+ in deutscher Erstausstrahlung zu sehen.

Über den Afrika-Cup zur U17-WM

Kurz vor dem Ende der Saison stand für zwei NLZ-Spieler mit dem U17 Afrika-Cup noch ein großes Highlight auf internationalem Parkett an. Während Junior Nhampule mit Mosambik nach Marokko reiste, stand Bilal Daaou (Foto) im Aufgebot der algerischen Nationalmannschaft. Trotz starker Auftritte in der Gruppenphase, während der Nhampule zwei Vorlagen beisteuern konnte, schaffte es nur Daaou mit Algerien, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. In diesem mussten sich die Wüstenfüchse dem späteren Finalisten Tansania nach einem intensiven Schlagabtausch im Elfmeterschießen geschlagen geben. Grund zur Freude gab es dennoch: Sowohl Algerien als auch Mosambik haben sich über ihre Leistungen beim Afrika-Cup Tickets für die U17-WM gesichert, die im November in Katar stattfindet.