Platz drei hoch fünf
51 Punkte, Rekord-Heimserie und die drittbeste Offensive der Liga: Die Saison der Eintracht Frauen im Rückblick.

Die Eintracht Frauen sammelten in dieser Bundesliga-Saison 51 Punkte und erreichten damit in den zurückliegenden Spielzeiten nur 2022/23 (54 Punkte) einen höheren Wert. In den vergangenen fünf Spielzeiten schloss die SGE jeweils auf Tabellenplatz drei ab, während in den fünf Saisons davor den Frankfurterinnen kein einziger Top-Drei-Abschluss gelang. Mit 65 erzielten Tore stellte Frankfurt die drittbeste Offensive der Saison; innerhalb der vergangenen zehn Jahre wurden nur 2024/25 (68 Tore) mehr Treffer erzielt. Auch im Heimspielbereich setzte das Team Maßstäbe. Elf Siege aus 13 Heimspielen (11/1/1) bedeuteten den gemeinsamen Ligahöchstwert mit dem FC Bayern München und zugleich einen neuen Vereinsrekord für die meisten Heimsiege in einer Saison.

Besonders auffällig war die Torgefahr in bestimmten Spielphasen: 15 Treffer fielen in der Viertelstunde vor der Pause, mindestens vier mehr als bei jedem anderen Team. Im Umschaltspiel stellte Frankfurt mit neun Kontertoren den Ligabestwert vor dem 1. FC Nürnberg (6). Dazu kamen die meisten Angriffe (36) sowie die meisten Torschüsse (28) nach Kontern.

Elf Heimsiege, Lührssen ist beste Vorbereiterin, Blomqvist mit bester Chancenverwertung

Ein zentrales Offensivtrio prägte die Saison: Nicole Anyomi (13 Tore), Laura Freigang (12) und Rebecka Blomqvist (10). Frankfurt war damit der einzige Klub mit mindestens zwei Spielerinnen mit jeweils zweistelliger Torausbeute; gemeinsam erzielte das Trio 35 der 65 Saisontore. Freigang gelang dabei am letzten Spieltag das 100. Bundesligator ihrer Karriere. Für Anyomi war es gemessen an Toren ihre zweitbeste Saison nach 2024/25 (14). 13 ihrer 19 Scorerpunkte sammelte sie in Auswärtsspielen (7/6). Zudem traf sie zum dritten Mal in Serie zweistellig (2023/24: 11, 2024/25: 14, 2025/26: 13) und erzielte in ihren fünf Jahren a Main 50 Tore in 101 Bundesligaspielen. Nur Freigang (57) erzielte in diesem Zeitraum für Frankfurt mehr.

Nina Lührßen bereitete acht Treffer vor und erreichte damit einen persönlichen Bestwert im Eintracht-Trikot; ligaweit überboten nur vier Spielerinnen diesen Wert. Seit Beginn der detaillierten Datenerfassung (2020/21) hatte nur Lara Prasnikar mehr Assists für Frankfurt (9 in 2021/22, 10 in 2022/23).

Rebecka Blomqvist erzielte zehn Tore und kam mit 33 Prozent auf die ligaweit beste Chancenverwertung unter Spielerinnen mit mindestens 20 Abschlüssen.

Géraldine Reuteler verbuchte sieben Tore und sechs Vorlagen und war damit Frankfurts zweitbeste Vorbereiterin hinter Lührßen; seit 2020/21 kam sie insgesamt auf 25 Bundesliga-Assists, nur Prasnikar lag in diesem Zeitraum für die SGE darüber (39).