Meister-Triple und stetige Entwicklung
Ab der U14 werden die Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt im Ligabetrieb gefordert. Von der Hessen- über die Regional- bis hin zur deutschlandweiten DFB-Nachwuchsliga und internationalen UEFA Youth League haben sich die Jungadler in der abgelaufenen Saison in stark besetzten Wettbewerben gemessen und dabei nicht nur zahlreiche Erfolge gefeiert, sondern sich auch individuell und als Mannschaften weiterentwickelt.

U21 – Saison der Superlative

Die U21 von Eintracht Frankfurt präsentierte sich in der LOTTO Hessenliga über die gesamte Saison hinweg in bestechender Form. Am Ende gelangen die Meisterschaft und der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest auf beeindruckende Weise. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Bestes Heim- und bestes Auswärtsteam, torreichste Offensive sowie sicherste Defensive, punktestärkste Hin- sowie Rückrundenmannschaft. Konnte der zweitplatzierte FC Eddersheim (scheiterte in den Aufstiegsspielen) im ersten Saisonhalbjahr noch mitziehen, war es im neuen Jahr ein einsamer Sprint in Richtung Ziellinie für die Mannschaft von Cheftrainer Dennis Schmitt.

Sogar der Punkterekord der LOTTO Hessenliga konnte mit dem abschließenden Sieg beim CSC 03 Kassel geknackt werden. 90 Punkte nach 34 Spieltagen haben die Adlerträger im Hessenliga-Endklassement auf ihrem Konto – das entspricht einem Punkteschnitt von 2,65 pro Partie. Ebenfalls beeindruckend: durch die sieben erzielten Treffer beim abschließenden Sieg in Kassel knackten die Jungadler gar die 100-Tore-Marke – Punktlandung!

„Wir haben uns in allen fussballerischen Bereichen entwickelt. Trotzdem sind wir hungrig geblieben. Die Art und Weise war bis zum Schluss sehr gut.“
Dennis Schmitt, U21-Trainer

U19 – Auf Augenhöhe mit Europas Besten

Barcelona, Neapel, Lissabon – die Saison 2025/26 wird den U19-Junioren wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Neben den denkwürdigen Auftritten in der UEFA Youth League nahmen die Eintrachtler mit der DFB-Nachwuchsliga, dem DFB-Pokal der Junioren sowie dem Hessenpokal an gleich vier Wettbewerben teil und blicken auf intensive Monate voller englischer Wochen zurück. Während die A-Junioren in der UEFA Youth League bis ins Achtelfinale vorstießen, erreichten sie im DFB-Pokal der Junioren sogar das Viertelfinale. In der DFB-Nachwuchsliga war die hohe Belastung der Jungadler, die alleine in der ersten Saisonhälfte ganze 22 Pflichtspiele absolvierten, hingegen zunehmend an den wechselhaften Auftritten zu erkennen. So verpassten die Schützlinge von Alex Meier letztlich knapp den Einzug in Liga A und spielten damit nicht mehr um die Deutsche Meisterschaft mit. Auch in Liga B blieben die Leistungen schwankend, am Ende verpasste die U19 knapp die Qualifikation für den DFB-Pokal der Junioren. Auch im Hessenpokal scheiterten die Adlerträger unglücklich im Halbfinale gegen den SV Rot-Weiß Walldorf. Trotz dieser Höhen und Tiefen steht unterm Strich jedoch eine lehrreiche Saison mit zahlreichen unvergesslichen Momenten.

„Es war ein lehrreiches und spannendes Jahr mit Höhen und Tiefen. Die Jungs haben viel erlebt. In der Youth League gab es viele Highlights und im DFB-Pokal enge Spiele. Der Mix zwischen Youth League und Ligaalltag war zwar eine grosse Herausforderung, aber auch eine spannende Aufgabe.“
Alex Meier, U19-Trainer

U17 – Vom Auf und Ab zum Höhenflug

Mit neun Jungjahrgängen – also Spielern, die noch für die U16 auflaufen dürften – ist die U17 als eines der jüngsten Teams der DFB-Nachwuchsliga in die Saison 2025/26 gestartet. Sportlich taten sich die Adlerträger im ersten Saisonhalbjahr zunächst zwar immer wieder schwer, mit zunehmender Spieldauer wurde die Entwicklung der jungen Mannschaft jedoch sichtbar und sie fand immer besser in die Saison. Besonders der spektakuläre 7:4-Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Dennoch reichte es in der Endabrechnung der Vorrunde nicht für die Qualifikation zur Hauptrunde der Liga A. Auch der Start in das neue Jahr verlief nicht ganz nach Plan. Nach einer bitteren Niederlage gegen Hennef im März nutzte das Trainerteam eine spielfreie Phase, um intensiv an den Abläufen gegen den Ball zu arbeiten. Was folgte, war die stärkste Phase der Saison. Die U17 entwickelte sich zu einer geschlossenen Einheit, verteidigte konsequenter und blieb gleichzeitig ihrer offensiven Spielweise treu. Auch die Ergebnisse spiegelten diese Entwicklung wider – die Adlerträger errangen den Gruppensieg in Liga B der DFB-Nachwuchsliga. Parallel zur Liga blieb die U17 auch im Hessenpokal auf Kurs und sicherte sich mit starken Leistungen den Einzug ins Finale. In diesem krönte ein 5:1-Erfolg die Rückrunde mit dem Titelgewinn.

„Die letzten Spiele waren sowohl in den Ergebnissen als auch in der Entwicklung der Jungs sehr erfolgreich. Das steht für mich auch persönlich über allem, wenn ich sehe, wie die Jungs nochmal gewisse Entwicklungsschritte gemacht haben.“
Sascha Rausch, U17-Trainer

U16 – Als jahrgangsjüngeres Team zur Meisterschaft

Die U16 blickt auf eine Saison zurück, in der sich die Mannschaft sowohl sportlich als auch persönlich kontinuierlich weiterentwickelte. Nach einer lehrreichen Hinrunde steigerte sich das Team im Verlauf des Jahres stetig, erlangte eine bemerkenswerte Konstanz und belohnte sich am Ende mit dem Titel. Fehler gehörten dabei bewusst zum Entwicklungsprozess des jungen U16-Jahrgangs, der sich in der U17-Hessenliga regelmäßig gegen ältere und körperlich weiter entwickelte Gegner behaupten musste. Während in den ersten Monaten noch das ein oder andere Duell verloren ging, wurden die Fortschritte im weiteren Saisonverlauf immer sichtbarer. Spielerisch wirktendie Jungadler gefestigter, gleichzeitig erwarb die Mannschaft eine beachtliche Widerstandsfähigkeit und fand auch in schwierigen Spielphasen immer wieder Lösungen. In Abwesenheit der TSG Wieseck, die sich als Hinrundenmeister für die DFB-Nachwuchsliga qualifizierte und nicht mehr am Spielbetrieb der B-Junioren-Hessenliga teilnahm, entwickelte sich die U16 der Eintracht zur konstantesten Mannschaft der Rückrunde und blieb über Monate hinweg nahezu ohne Punktverlust. Die Belohnung: Als jahrgansjüngeres Team sicherte sich die Eintracht erstmals seit 2007 die Meisterschaft in der B-Junioren Hessenliga.

„Der Jahrgang ist auch privat eng miteinander verbunden. Dazu verkörpern viele Der Jungs im Training schon einen großen Siegeswillen. Aufgrund der Atmosphäre, die untereinander geherrscht hat, hat die Mannschaft einige Spiele noch gedreht.“
Kevin Müller, U16-Trainer

U15 – Meisterschaft im Doppelpack

Gleich zwei Titel sicherte sich in der abgelaufenen Spielzeit die U15. Schon in der Anfangsphase der Saison zeigten die C-Junioren, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Zum Ligaauftakt trennten sich die Adlerträger vom SV Darmstadt 98 zwar noch mit einem Unentschieden, danach folgten jedoch beeindruckende fünf Siege in Serie. Die Jungadler überzeugten dabei auf beiden Seiten des Feldes und bewiesen, wieso sie am Ende der Saison sowohl den besten Angriff als auch die sicherste Defensive der Liga stellen sollten. Im Schnitt erzielten die Adlerträger in der C-Junioren-Regionalliga Süd drei bis vier Tore pro Spiel, während sie insgesamt nur 24 Gegentreffer hinnehmen mussten. Auch nach der Winterpause blieben die Riederwälder auf Erfolgskurs und gingen ganze sieben Mal als Sieger vom Platz. Von besonderer Bedeutung war Ende Februar der spektakuläre 4:3-Erfolg über den bisherigen Tabellenführer VfB Stuttgart, der einen Wechsel an der Spitzenposition zur Folge hatte. Die erkämpfte Tabellenführung ließen sich die Frankfurter daraufhin nicht mehr nehmen und krönten sich schließlich mit vier Zählern Vorsprung zum verdienten Meister der C-Junioren Regionalliga Süd. Als solcher war die Eintracht für das Finale um die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert, wo im Endspiel wie im Jahr zuvor der FC Bayern München wartete. Das bessere Ende hatte dieses Mal die Eintracht, die sich im Elfmeterschießen für ihre starke Saison belohnte und die Süddeutsche Meisterschaft sicherte.

„Jeder Spieler hat Tag für Tag Vollgas gegeben. Es ist Wahnsinn, wie gut die Jungs durch die vielen Einheiten und Individualtrainings geworden sind.“
Duarte Saloio, U15-Trainer

U14 – Entwicklung auf und neben dem Platz

Die U14-Junioren blicken auf eine lehrreiche und ereignisreiche Saison zurück. Im ersten Jahr auf dem Großfeld stellten sich die Adlerträger neuen sportlichen Herausforderungen und sammelten in der C-Junioren-Hessenliga wertvolle Erfahrungen gegen ältere Gegner. Neben wichtigen Entwicklungsschritten auf dem Platz sorgte insbesondere der Gewinn des Dallas Cups in den USA für ein besonderes Highlight. Gleichzeitig wuchs die Mannschaft im Verlauf der Saison immer enger zusammen und legte damit eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Spieler. Mit elf Siegen aus 26 Spielen belegte die U14 am Saisonende den sechsten Tabellenplatz der C-Junioren-Hessenliga. Die Tabelle macht jedoch nur einen kleinen Teil der Gesamtbewertung aus. Rückblickend war es vor allem der starke Teamgeist, der diese Mannschaft auszeichnete. Auch in schwierigen Phasen blieb die Gruppe eng zusammen und zeigte immer wieder, dass sie gemeinsam wachsen wollte.

„Diese Saison war Für uns unglaublich wertvoll. Unsere Spieler mussten lernen, sich gegen körperlich überlegene Gegner zu behaupten und Wege zu finden, Spiele über Qualität und Spielverständnis zu lösen. Viele Spieler haben sich individuell hervorragend entwickelt.“
Rocco Lettieri, U14-Trainer

Mehr über die Saison im Nachwuchsleistungszentrum im Abschlussinterview mit NLZ-Leiter Alexander Richter auf EintrachtTV oder im Podcast „Eintracht vom Main“ mit Nino Berndroth, Abteilungsleiter Kaderplanung U17–U21.