Den Aufwärtstrend bestätigen
Die Tischtennis-Spieler der Eintracht wollen auch in der kommenden Saison in der 3. Bundesliga Nord vorne angreifen. Mit Neuzugang Julian Mohr kommt dafür weitere Verstärkung hinzu.
In der neuen Spielzeit wollen die Tischtennisspieler der Eintracht von Anfang an vorne dabei sein. Nach der vergangenen Saison, in der man lange um den dritten Platz mitspielte, soll es auch diesmal wieder in die Spitzengruppe gehen. Um in der neuen Saison noch besser auf die vielfältigen Herausforderungen vorbereitet zu sein, hat die Eintracht sowohl die Qualität als auch die Quantität des Kaders erhöht.
„Julian Mohr ist für uns ein Glücksgriff.“
Lovre Dragicevic, Teammanager
Als neuer Spitzenspieler des Drittligisten wurde Julian Mohr präsentiert, der vom Oberligisten TGS Hausen in die Mainmetropole wechselt. „Mit Julian Mohr konnten wir unseren Wunschspieler von uns überzeugen“, fasst Abteilungsleiter Norbert Schneider zusammen. Mit der Verpflichtung bleibt der Verein seinem Vorhaben treu, auf Spieler aus der Region zu setzen.
Beim Oberligisten TG Obertshausen im Landkreis Offenbach spielte Julian Mohr sogar mit dem heutigen Eintracht-Teammanager Lovre Dragicevic in einer Mannschaft – und stieg in die Regionalliga auf. Des Weiteren kennt er seinen Eintracht-Teamkollegen Jens Schabacker aus der gemeinsamen Spielzeit beim TTC Ober-Erlenbach und SU Neckarsulm. Zusammen bildeten sie ein starkes vorderes Paarkreuz in der 3. Bundesliga. Nach mehreren Jahren in dieser Liga stieg Julian Mohr mit seinem Verein sogar in die 2. Bundesliga auf. Nach diesen erfolgreichen Jahren ging es zurück zu den hessischen Wurzeln. Zur Saison 2024/25 wechselte Julian Mohr zum TGS Hausen in die hessische Oberliga und errang in der vergangenen Saison überragende 31 Siege in 34 Einzeln im vorderen Paarkreuz. „Julian Mohr ist für uns ein Glücksgriff“, weiß Teammanager Lovre Dragicevic und fügt hinzu: „Wir sind uns sicher, dass er mit seiner positiven Ausstrahlung auch die anderen Spieler mitreißen wird.“
In der neuen Saison dürfte eine der größten Stärken in der Ausgeglichenheit der Mannschaft liegen. „Wir haben gleich vier Spieler, die auf einem ähnlich hohen Level spielen“, sagt Teammanager Lovre Dragicevic. Mit sechs zweitligaerfahrenen Spielern ist man so breit aufgestellt wie noch nie zuvor. Man hofft, dass sich die Mannschaft schon früh von den Abstiegsplätzen lösen kann und oben zumindest etwas anklopfen wird. Diese Aufgabe ist jedoch durch zwei starke Aufsteiger und eine in der Breite insgesamt erheblich stärkeren Liga schwieriger geworden. Die Aufsteiger aus Falkensee und Waldniel sowie Zweitligabsteiger Oldenburg bringen mit namhaften Neuzugängen eine neue Qualität in die 3. Bundesliga. Teammanager Lovre Dragicevic ist jedoch überzeugt: „Wir werden eine ordentliche Rolle spielen.“