Bereit für eine neue Spielzeit
Neue Wettbewerbsformen, neue Gegner, neue Herausforderungen. Die Spielzeit 2026/27 ist angelaufen und hält für die Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt zahlreiche spannende Aufgaben bereit.
Die Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt sind in die Saison 2026/27 gestartet, die mit einigen Neuerungen daherkommt. Für die U21 geht es nach einem Jahr Abstinenz wieder in der Regionalliga Südwest zur Sache und damit gegen hochkarätige Gegner aus Hessen, dem Saarland, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nach einem schwierigen Start gilt es nun, schnell in die Spur zu kommen. Denn für die Eintrachtler geht es nicht nur darum, die Spieler weiter in Richtung Profifußball zu entwickeln, sondern auch sportlich möglichst gut abzuschneiden und in jedem Fall die Klasse zu halten. Auch die U19-Juniorinnen treten in der Regionalliga Süd an und starten damit in die Qualifikationssaison für die Dritte Liga, die ab der Saison 2027/28 neu an den Start geht und für die zunächst auch dritte Mannschaften spielberechtigt sein werden. Zur sportlichen Qualifikation genügt den Adlerträgerinnen der Klassenerhalt in der Regionalliga Süd.
Auch im männlichen Nachwuchsfußball finden Veränderungen statt. Erstmals tritt die U14 in dieser Spielzeit nicht mehr in der C-Junioren Hessenliga an, sondern in einer Sonderspielrunde. In dieser treffen die jüngeren C-Junioren auf gleichaltrige NLZ-Teams aus ganz Süddeutschland. Ähnliche Anpassungen bahnen sich für die Jahrgänge U15 und U16 an. So wird die C-Junioren Regionalliga Süd zum Ende der Saison 2026/27 aufgelöst. Von da an werden auch die älteren C-Junioren in einer U15-Nachwuchsserie Süd/Südwest antreten, ähnliche Entwicklungen stehen im Bereich der jüngeren B-Junioren im Raum. Ebenfalls neu ist die Bundesliga Talent Series, eine neue Nachwuchsliga für Top-Talente der Jahrgänge U17 bis U21. Als einer von 26 Klubs aus Ersten und Zweiten Bundesliga startet Eintracht Frankfurt in der ersten Ausgabe des von der Bundesliga-Gruppe ausgerichteten Wettbewerbs, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wird.
Keine Änderungen gibt es in den Jahren U17 und U19, die in die dritte Ausgabe der DFB-Nachwuchsliga starten und im ersten Saisonhalbjahr um die Qualifikation für die Meisterrunde kämpfen. Auch die U17-Juniorinnen treten wie gewohnt in der männlichen C-Junioren Kreisliga Frankfurt an. Während die Eintrachtlerinnen im Ligabetrieb ausschließlich gegen Jungs spielen, treffen sie im DFB-Pokal der Juniorinnen auf gleichaltrige Mädchenteams. In diesen steigen die Adlerträgerinnen ab der zweiten Runde ein. Auch die jüngeren Juniorinnen-Teams treten weiterhin in Jungs-Ligen an, die ihrem Leistungsniveau entsprechen.
Neue Gesichter finden sich indes an den Seitenlinien: Während die männliche U19 seit dieser Saison von Simon Schuchert trainiert wird, leitet Patrick Glöckner seit Saisonbeginn die Geschicke der U21. Mit Thorsten Schröder werden darüber hinaus die Juniorinnen durch einen Athletiktrainer verstärkt, der Erfahrungen aus der ersten Frauen-Mannschaft mitbringt.
Die Weichen sind also gestellt und die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist groß. Das Ziel ist klar: Die Spielerinnen und Spieler bestmöglich entwickeln, sportlich so erfolgreich wie möglich sein und sowohl individuell als auch als Mannschaften den nächsten Schritt gehen.