U21: Zurück in der Regionalliga Südwest

Mit 100 geschossenen Toren und beispiellosen 90 Punkten hat die U21 in der vergangenen Saison nicht nur die Meisterschaft in der LOTTO Hessenliga gefeiert, sondern auch den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest perfekt gemacht.

Über den Sommer hat sich im ältesten Ausbildungsjahrgang der Eintracht nun einiges getan: Nachdem Trainer Dennis Schmitt den Verein in Richtung AS Monaco verlassen hat und dort die U21 übernimmt, findet sich mit Patrick Glöckner ein neues Gesicht an der Seitenlinie. Wobei – ein Unbekannter ist der 49-Jährige in Frankfurt nicht. Von 1991 an wurde er in den Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt ausgebildet und schaffte 1995 den Sprung in die Profi-Mannschaft, für die er in neun Zweitliga-Partien zum Einsatz kam. 2004 beendete Glöckner seine aktive Karriere, 2012 kehrte er als Trainer zur Eintracht zurück und war drei Jahre lang zunächst als Co-Trainer der U23, später als Videoanalyst und Co-Trainer der U19 tätig. Auch im Kader gab es zahlreiche Veränderungen. Während Fousseny Doumbia (FC Energie Cottbus) und Alexander Staff (1. FC Saarbrücken) in der neuen Spielzeit leihweise Erfahrungen in der Dritten Liga sammeln, haben auch Daniel Starodid (Alemannia Aachen), Kaan İnanoğlu (Dynamo Dresden), Aiden Harangi (Zalaegerszeg) und Noah Fenyö (Újpest FC) den Sprung in den Profifußball geschafft. Neu zur Mannschaft dazugestoßen sind neben den Eigengewächsen Niko Iličević, Christian Prenaj, Niklas Scheller, Emil Möhler und Philipp Eisele auch neun externe Neuzugänge, die einiges an Erfahrung, aber auch großes Potenzial mitbringen. Gleichzeitig verbleiben zahlreiche Leistungsträger im U21-Kader, etwa Ebu Bekir Is, Lukas Sonnenwald, Marvin Dills, Jeremiaha Maluze oder auch Nico Ochojski, der die Mannschaft in der neuen Spielzeit als Kapitän anführen wird. 

Gemeinsam möchten die Adlerträger nicht nur sportlich den nächsten Schritt gehen, sondern auch den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest feiern. Der Ausbildungsgedanke hat dabei weiterhin die höchste Priorität: Mit einem Durchschnittsalter von 20,4 Jahren zum Saisonstart stellt die Eintracht das mit Abstand jüngste Team der Liga. Obwohl sich die junge Mannschaft zahlreichen Hochkarätern stellen muss – etwa den Stuttgarter Kickers, Drittliga-Absteiger SSV Ulm, oder dem FC 08 Homburg –, dürfen die Adlerträger nach einer erfolgreichen Vorbereitung mit ordentlich Selbstbewusstsein in die neue Spielzeit starten: Unter anderem schlug die Glöckner-Elf in der Vorsaison die Drittligisten SV Waldhof Mannheim und SV Wehen Wiesbaden.

Die Voraussetzungen für die Regionalliga-Saison sind also gut, die Vorfreude und der Ehrgeiz der Mannschaft deutlich spürbar. Die Adlerträger sind heiß darauf, in der vierten Liga erfolgreich zu sein und sich weiter in Richtung Profifußball zu entwickeln. 

Alle Infos zu Kader und Spielplänen gibt es unter nachwuchs.eintracht.de