Die Kampfsportabteilung von A bis Z

A-     Aufgabegriff

Aufgabegriffe sind Techniken, mit denen ein Gegner zur Aufgabe gezwungen werden kann. Dazu gehören beispielsweise Hebel auf Gelenke oder Würgegriffe

B-     Befreiungstechniken

Befreiungstechniken dienen dazu, sich aus einem Griff oder einer Fixierung zu lösen, etwa aus einer Umklammerung oder einem Würgegriff. Je nach Situation kommen unterschiedliche Bewegungen und Techniken zum Einsatz.

C-    Chudan

Bezeichnet die mittlere Trefferzone (Rumpfbereich von den Schultern bis zur Leiste) bzw. Körperhöhe im Karate.

D-    Dojo

Dojo bezeichnet den Trainingsort japanischer Kampfkünste wie Judo oder Karate. Der Begriff lässt sich sinngemäß als „Ort des Weges“ beziehungsweise „Ort, an dem der Weg geübt wird“ übersetzen. Im Dojo gelten bestimmte Regeln des respektvollen Umgangs.

E-     Empi-Uchi

„Empi-Uchi“ bezeichnet im Karate einen Ellbogenschlag. Je nach Ausführung kann er beispielsweise nach vorne, zur Seite, nach hinten oder von oben nach unten ausgeführt werden.

I-       Ippon

Ist im Judo die höchste Wertung und ent scheidet den Kampf sofort. Er kann beispielsweise für einen kontrollierten Wurf auf den Rücken, einen 20-sekündigen Haltegriff oder die Aufgabe des Gegners durch einen Würgegriff oder Hebel vergeben werden.

J-       Judo

Eine japanische Kampfsportart, bei der Würfe, Haltegriffe, Hebel und Würgegriffe eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es unter anderem, das Gleichgewicht und die Bewegung des Gegners für die eigene Technik zu nutzen.

K-     Kata

Eine festgelegte Abfolge von Techniken und Bewegungen. Im Karate werden da bei Angriffs- und Abwehrtechniken gegen imaginäre Gegner in einer vorgegebenen Reihenfolge ausgeführt.

M-   Mate

„Mate“ ist ein japanischer Begriff aus dem Judo und bedeutet sinngemäß „Stopp“ oder „Halt“. Die Kampfrichterinnen und Kampfrichter verwenden ihn, um einen laufenden Kampf vorübergehend zu unterbrechen.

O-    Obi

„Obi“ bezeichnet den Gürtel, der in japanischen Kampfkünsten wie Judo und Karate als Teil des Kampfsportanzugs getragen wird. Farbe und Graduierung geben dabei je nach System Auskunft über den Ausbildungsstand (siehe Seite 90).

P-     Pratzen

Pratzen sind gepolsterte Schlag- und Trittflächen, die die Trainerinnen und Trainer oder Trainingspartnerinnen und Trainingspartner halten. Sie werden genutzt, um Techniken, Kombinationen, Präzision und Reaktionsfähigkeit zu trainieren.

V-     Vovinam

Vovinam ist eine vietnamesische Kampfkunst und ein Kampfsport. Zum Training gehören unter anderem Angriffs-, Ab wehr- und Befreiungstechniken sowie Hand- und Ellbogentechniken, Fußtechniken, Würfe und Hebel.

W-  Wurf

Bei einem Wurf wird der Gegner durch eine gezielte Technik aus dem Gleichgewicht und zu Boden gebracht. Würfe spielen beispielsweise im Judo eine wesentliche Rolle.

Z-     Zuki

„Zuki“ bezeichnet im Karate einen Fauststoß. Je nach Ausführung gibt es verschiedene Formen, beispielsweise den geraden Fauststoß „Oi-Zuki“