Proteinbedarf decken
Vegane Ernährung – mit Tipps von den Ernährungsberaterinnen der Eintracht

Die Taktik

       Sojaprodukte einsetzen, z. B. Sojaschnetzel, Tempeh, Tofu

       Weitere Hülsenfrüchte liefern neben Proteinen auch wertvolle Ballaststoffe: Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Edamame

       Kombiniere verschiedene Proteinquellen, um die Qualität zu erhöhen, wie z.B. Getreideprodukte in Kombination mit Hülsenfrüchten

       Der Einsatz von Proteinpulver kann dabei helfen, den täglichen Bedarf zu decken

 

Morgens – Frühstück

Veganes Bircher Müsli
30 g Protein
›80 g Haferflocken
›200 ml Sojamilch
›100 ml Sojajoghurt
›20 g gehackte Mandeln
›1 EL Chiasamen
›1 Apfel
› Rosinen

Snack

Sandwich
15 g Protein
2 Scheiben Vollkornbrot
›70 g weiße Bohnen mit Gewürzen zu einem Aufstrich pürieren
› Avocado
› Gurke
› Tomate

Mittags - Lunch

Ofengemüse-Bowl
37 g Protein
› 80 g Quinoa
› Ofengemüse nach Wahl
› 50 g Kichererbsen
› 100 g Tempeh 

Dressing:
› 1 EL Tahin
› Orangensaft
› Essig
› Salz und Pfeffer

Abends – Dinner

Linsensuppe Mit Räuchertofu
38 g Protein

› Suppengemüse
›100 g Linsen
› Gemüsebrühe
›70 g Räuchertofu
›200 g Kartoffeln

Fazit

       Mit diesen Mahlzeiten kommst du auf 120 g Protein. Bei einem Körpergewicht von 75 kg entspricht das 1,6 g/kg Körpergewicht.*

       Auch mit einer veganen Ernährung kann man seinen Proteinbedarf decken!

       Meist geht dies allerdings mit einer erhöhten Energiezufuhr einher. Zusätzlich sind pflanzliche Proteine meist durch eine geringe Bioverfügbarkeit gekennzeichnet, sodass ggfs. mehr Proteine für den gleichen Effekt aufgenommen werden müssen.

*1,6g Proteine/kg Körpergewicht pro Tag sollten von Sportlern angestrebt werden (Collins et al., 2021; PMID: 33097528)