Körbel, Nikolov und Co. beim Legends Cup
10.000 Zuschauer im SAP Garden, sechs top besetzte Traditionsmannschaften, ein professioneller Rahmen mit Legends Dinner am Vorabend und ein sportlich hochwertiges Turnier: Die Tradi der Eintracht war beim Legends Cup in München dabei und hatte mit emotionalen Momenten ihren Anteil daran, dass das Turniermotto „Making History Present“ („Geschichte lebendig machen“) gelebt wurde. Spieler mit 1.300 Champions-League-Partien in den Knochen und dekoriert mit 380 Titeln standen auf dem Feld, unter ihnen die Frankfurter um Tradichef Karl-Heinz Körbel.

„Dass wir dabei sein durften zeigt, wie sich die Eintracht in den vergangenen Jahren entwickelt und welchen Stellenwert sie mittlerweile hat“, sagte Körbel über das Turnier, bei dem neben Gastgeber FC Bayern München und der Eintracht auch Borussia Dortmund, Juventus Turin, die Real Madrid Leyendas und der Celtic FC aus Glasgow mit seinen Teams um den Sieg spielte. „Natürlich hatten wir uns sportlich mehr erhofft, aber wir sind auf sehr starke Gegner getroffen“, bilanzierte Körbel, nachdem das 2:5 gegen Juventus und das 1:2 gegen die Bayern für das Vorrundenaus gesorgt hatten.

Besonders die Partie gegen den Gastgeber war emotional. Mit Körbel (71) und Bayerns Klaus Augenthaler (68) hatten zwei Legenden des deutschen Fußballs gemeinsam auf dem Platz gestanden, gemeinsam wurden sie auch nach dem 0:1 ausgewechselt. Den schönsten Eintracht-Treffer markierte Mounir Chaftar per Hacke nach einem langen Ball von Makoto Hasebe.

Millionenförderung für Erweiterungsbau am Riederwald
Eintracht Frankfurt e.V. hat vom Land Hessen einen Förderbescheid in Millionenhöhe für eine Erweiterung der Sportstätte am Riederwald erhalten und sichert damit die Förderung junger Talente in der Region. Die hessische Sportministerin Diana Stolz übergab Vereinspräsident Mathias Beck, Vizepräsident Armin Kraaz und Schatzmeister Dominik Berker sowie Marc Hess, Abteilungsleiter Strategie, Projekte & Organisation der Eintracht Frankfurt NLZ GmbH, im Dezember 2025 den Förderbescheid. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm „Neubau, Erhaltung und Sicherung von Sportstätten“.

Der Drei-Etagen-Bau soll moderne und barrierefreie Räumlichkeiten für die Arbeit mit talentierten Leistungssportlern des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) schaffen und durch kontinuierliches Wachstum notwendig gewordenen Platz bieten. Durch die Verlagerung der NLZ-bezogenen Aufgaben in den Anbau wird zudem die bestehende Geschäftsstelle deutlich entlastet und für alle Geschäftsbereiche gleichermaßen ausreichend Fläche geschaffen, sodass eine noch engere und effizientere Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen des Vereins ermöglicht wird. Insgesamt leistet dies einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Vereinsangebote im Breiten- und Gesundheitssport sowie der wichtigen Jugendarbeit des Nachwuchsleistungszentrums.