Als Aufsteiger in die Oberliga

 

In der vergangenen Saison klappte das kaum für möglich gehaltene: Als Aufsteiger in die Hessenliga gestartet, sicherte sich die zweite Herrenmannschaft ebenso die Meisterschaft und ist in die Oberliga aufgestiegen. Nach 54 Jahren ist die Eintracht damit wieder mit zwei Teams auf Bundesebene vertreten. 

 

Trotz der deutlich gestiegenen spielerischen Qualität der Gegner, ist man auch bei der zweiten Mannschaft der Devise treu geblieben, auf Spieler aus der Region zu setzen. Leon Pradler spielt bereits seit über einem Jahrzehnt bei der Eintracht und auch Alexander Krenz ist schon seit fünf Jahren mit dabei. Der Frankfurter Philipp Hoffmann wird dieses Jahr fest zum Inventar des Oberliga-Teams gehören und Luka Fucec wird die Mannschaft punktuell verstärken. Max Lippmann hatte in der zurückliegenden Saison ebenfalls seine Klasse bewiesen. 

 

Trotz dieser starken Aufstellung ist die Ausgangslage für die Eintracht in der Oberliga schwer einzuschätzen. Mit Blick auf die kaum nachvollziehbare neue Ausländerregelung, nach der Spieler neben ihrer Spielberechtigung in anderen Ländern nun auch in Deutschland parallel im Spielbetrieb eingesetzt werden dürfen, haben die Vereine der Oberliga erheblich aufgerüstet. „Da wird komplett neu durchgewürfelt und man weiß nie, welche Spieler einen am Spieltag erwarten“, prognostiziert Abteilungsleiter Norbert Schneider. 

 

Aufgrund der dazugewonnenen Qualität in der Liga, kann das Ziel der Adlerträger nur Klassenerhalt lauten.