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Von den 1930ern bis zur bislang letzten Meisterschaft 2008/09 holte Levski Sofi a in jedem Jahrzehnt mindestens einen nationalen Titel, danach folgten noch der dritte Superpokalsieg 2009 und der Pokalsieg 2022. Gegründet worden war Levski am 24. Mai 1914, benannt wurde der Verein nach dem Revolutionär und Ideologen der bulgarischen Freiheitsbewegung Vasil Levski. Am Tag der Vereinsgründung in Bulgarien kickte der Frankfurter Fußballverein, Vorgänger der SGE, ein Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Pforzheim. Das Ergebnis ist leider nicht überliefert.
Wir erinnern uns gerne
Am 27. Juli 1965 fand am Riederwald ein Freundschaftsspiel gegen ZSKA Sofi a statt. Das Spiel vor 12.000 Zuschauern endete mit einem mauen 0:0. Bester Spieler der SGE war Torhüter Egon Loy, was auch nicht dafür spricht, dass Eintrachts Offensivreihen besonders aktiv waren. Loy und Helmut Kraus waren übrigens gegen Darmstadt auf der Waldtribüne zu Gast (siehe Foto), sie standen vor fast genau 60 Jahren beim ersten Bundesligaspiel der Eintracht auf dem Rasen!
Wir erinnern uns nochmal gerne
Am 24. Juni 1995 gab es im UEFA-Intertoto-Cup ein 4:0 beim heutigen Drittligisten Spartak Plovdiv. Eintrachts Torschützen: Binz, Legat, Dickhaut und Furtok. Das Spiel war bis zum 1:1 vor einer Woche der einzige Pflichtspielauftritt der SGE gegen ein Team aus Bulgarien.
Bei beiden Vereinen aktiv
Petar Hubchev, mit Levski 1993 und 1994 Meister sowie 1992 und 1994 Pokalsieger, bestritt für die SGE von 1996 bis 2002 insgesamt 111 Pfl ichtspiele. Hubchev spielte auch für die SGE-Amateure, 2007 führte er die Truppe als Trainer in die Regionalliga Süd. Später war er unter anderem Nationaltrainer seines Heimatlandes, für das er bei zwei großen Turnieren (WM 1994, EM 1996) Stammspieler war.