Marius Wolf

 

Auf Rechts gesetzt

 

Als Marius Wolf im Winter 2017 zur Eintracht kam, hatte er noch kein Bundesligaspiel auf dem Konto und bei Hannover 96 zuletzt zum Kader der Regionalligamannschaft gehört. Nach eineinhalb Jahren am Main war Wolf zum Stammspieler geworden, hatte den DFB-Pokal gewonnen und war 2017/18 auf 14 Scorerpunkte gekommen. Der gebürtige Oberfranke wechselte nach Dortmund, zu seinem Herzensverein.

 

Beim BVB hatte er bis zum ablösefreien Wechsel im Sommer nach Augsburg unter Vertrag gestanden – mit zwischenzeitlichen Leihen zur Hertha und zum 1. FC Köln sowie sechs Jahre mit sportlichen wie gesundheitlichen Höhen und Tiefen. Nun ist er als rechter Schienenspieler beim FC Augsburg gesetzt und stand in jeder Partie in dieser Saison auf dem Platz. Die Spielphilosophie bei den bayerischen Schwaben beschrieb er kürzlich so: „Als Augsburg musst du auch eklig sein, darfst nicht in Schönheit sterben.“

 

— 187 Bundesligaspiele (14 Tore, 22 Assists)

— Fünf Länderspiele (alle im Jahr 2023 unter Hansi Flick)

— Wählte Anfang des Jahres mit David Abraham, Prince Boateng und Ante Rebic drei Spieler in seine Traumelf, mit denen er bei der Eintracht zusammenspielte