„Wir sind stolz ein Teil von Eintracht Frankfurt zu sein“
Cheftrainer Niko Arnautis spricht im Saisonabschlussinterview über das vollendete erste Jahr der Frauenmannschaft als Teil von Eintracht Frankfurt und eine gelungene Fusion. Doch auch aus seiner Zeit als Trainer der Männerjugend hat er einiges zu berichten – von Uwe Bindewald als Zimmergenossen bis hin zu Aymen Barkoks Friseurtalent.
Niko, wie zufrieden bist du mit der ersten Saison unter dem Adlerdach und der Entwicklung der Mannschaft?
Größtenteils glücklich und zufrieden, vor allem mit der Entwicklung in der Rückrunde. Wir haben schon im ersten Halbjahr gute Spiele abgeliefert, aber oft nicht das passende Ergebnis dazu rausgeholt. Mit unserer dominanten Spielweise hätten wir das eine oder andere Spiel mehr gewinnen müssen. Das hatten wir in der Mannschaft angesprochen und sind in der Rückrunde nach einigen Spielausfällen in einen Rhythmus gekommen. Insgesamt haben wir in unserem ersten Jahr viel erreicht. Mit dem Pokalfinale, aber auch damit, dass sich einige Mädels in der Nationalmannschaft etablieren konnten. Ich denke, dass wir insgesamt auf einem sehr, sehr guten Weg sind.
Die Kurve zeigt also nach oben?
Definitiv. Teilweise haben wir eindrucksvolle Leistungen wie im Pokalfinale gezeigt, allein der Einzug war ein Ausrufezeichen. In der Liga stellen wir die jeweils viertbeste Offensive und Defensive. Unser Defensivverbund ist stärker als in der Vorsaison. Mit Merle im Tor haben wir 18 Gegentore weniger kassiert. Wir können mit unserer, aber auch der individuellen Entwicklung sehr zufrieden sein. Die Eintracht stellt vier deutsche Nationalspielerinnen, mit Camilla Küver haben wir ein ganz großes Talent ins Team integriert. Wir wollen auch im kommenden Jahr mutigen Offensivfußball präsentieren und aus unseren Fehlern in diesem Jahr gestärkt herausgehen. Die Pubertät ist vorbei, jetzt spielen wir Erwachsenenfußball!
Kann man diese Saison aufgrund der Unwägbarkeiten eigentlich sauber bewerten?
Das ist schwierig, aber alle Mannschaften haben die gleichen Ausgangssituationen. Wir müssen vorne effektiver werden und hinten raus die wenigen Situationen, die wir zulassen, besser klären. Natürlich wissen wir auch, dass die Zuschauer ohne Corona unser zwölfter Mann beziehungsweise unsere zwölfte Frau gewesen wären. Schon zu FFC-Zeiten war es traditionell so, dass wir gute und viele Zuschauer hatten. Ich glaube, dass die Eintracht- Fans uns da nochmal mehr unterstützen würden. Wir freuen uns unglaublich darauf, wenn Zuschauer im Stadion wieder erlaubt sind.
Es gab viel Kritik nach den Niederlagen, auch medial. Da wurde die Fusion fast schon in Frage gestellt, obwohl das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Ärgert dich das?
Das ist eine generelle Problematik in unserer Gesellschaft. Wenn man etwas aufbaut, wird das bei jedem kleinen Rückstand sofort kritisch beäugt. Wir sind sehr glücklich über die Fusion und haben klar angekündigt, dass wir uns in unserem ersten Jahr erst einmal die Möglichkeit geben müssen, uns zu entfalten. Die Kritik ist natürlich da gewesen. Aber wir haben gesagt, dass wir sehr ruhig bleiben, weil wir wissen, wo wir hinwollen. Wir wissen, dass wir noch einiges optimieren müssen, aber dafür haben wir jetzt mit Eintracht Frankfurt optimale Bedingungen. Die Basis haben wir mitgebracht und die Eintracht kann und wird uns für die Zukunft große Möglichkeiten geben, darauf freuen wir uns. Die Fusion ist ein riesiges Zeichen für den Fußball in Deutschland, sie dient als Vorreiter. Grundsätzlich wird immer wieder Kritik kommen, aber ich denke, das ist normal. Die Mannschaft hat darauf schon die richtige Reaktion gezeigt.
„Es ist unheimlich wichtig, dass wir mehr mediale Präsenz generieren. Wir sollten aber nicht immer Männer mit den Frauen vergleichen“
Die etablierten Lizenzvereine setzen immer mehr auf Frauenfußball und damit ein Zeichen für Gleichberechtigung. Aber gerade auch die Öffentlichkeit sollte dieses Thema noch vermehrt angehen, besonders die Fernsehgelder spielen bei dem Thema natürlich eine wichtige und zentrale Rolle. Die Zuschauer müssen auch wieder ins Stadion kommen, sobald das wieder möglich ist, um das ganze Thema zu pushen. Siehst du das auch so oder denkst du, dass aus den Klubs heraus noch mehr gemacht werden muss, um den Frauenfußball zu etablieren?
Ich denke, das ist ein Zusammenspiel der Institutionen, die da beteiligt sind. Deutschland war über Jahrzehnte Vorreiter im Frauenfußball und hat viele WM- und EM-Titel geholt. Man sieht, dass die Konkurrenz aus dem Ausland aufgeholt hat. Wenn ich nach England blicke, wo die TV-Rechte mittlerweile über Sky und BBC ausgestrahlt werden und dadurch Millionen fließen, zeigt sich eine gewisse Richtung, in die es geht. Ich denke, dass wir in Deutschland durch die Struktur und Tradition im Fußball nachziehen werden, und bin optimistisch, dass die Vereine und Verbände da sehr gute Ideen entwickeln werden. Es ist unheimlich wichtig, dass wir mediale Präsenz generieren.
Was kann die Eintracht hier tun?
Wir haben hier bei Eintracht Frankfurt das Glück, einen Verein zu haben, der sehr vieles in diese Richtung macht. Das macht sich bei uns bemerkbar. Wir werden angesprochen und erkannt. Ich denke, dass die Vereine in Deutschland sehr viel dazu beitragen werden, dass wir nach vorne kommen, genauso wie der DFB, vielleicht auch irgendwann im Zusammenspiel mit der DFL. Da sitzen sehr viele gute Experten, die gute Ideen entwickeln. Fußball in Deutschland ist nun mal Volkssport Nummer eins. Deshalb glaube ich, dass Deutschland stark interessiert daran ist, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen immer vorne dabei zu sein.
Trotzdem gibt es natürlich Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Das liegt ja auch einfach an der Situation, dass bei den Männern viel mehr Geld im Umlauf ist. Du arbeitest selbst neben deinem Trainerjob als Lehrer und es gibt auch einige Spielerinnen, die zusätzlich zum Fußball berufstätig sind. Auf der anderen Seite ist es mit Sicherheit nicht so, dass du weniger arbeiten musst als ein Oliver Glasner beispielsweise. Wie weit ist die steigende Professionalisierung?
Für mich als Trainer ist der Aufwand mit Sicherheit ähnlich oder gleich hoch. Natürlich ist die mediale Wahrnehmung anders und du hast als Coach des Männerteams noch ein paar Termine mehr. Aber die Arbeit mit der Mannschaft und rund um die Mannschaft ist mit Sicherheit die gleiche. Ich finde aber, dort tut sich was. Ich bin Lehrer an der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt, konnte meine Arbeit dort aber auch reduzieren und mich sogar ganz freistellen lassen. Da zeigt die Entwicklung hin. Unsere Spielerinnen können davon leben, es gibt auch andere Vereine, die das sehr professionell betreiben, und ich bin mir sicher, dass dieser Weg noch nicht zu Ende ist. Man sollte deshalb nicht immer die Männer mit den Frauen vergleichen, weil ich weiß, dass die Männer einfach auch viel mehr einspielen an Geldern. Logischerweise kann man dann auch ein bisschen mehr ausgeben. Ob die ganzen Millionen so sinnvoll sind, die da immer bezahlt werden, das ist ein anderes Thema.
Was kann der Frauenfußball allgemein tun, um sich besser zu positionieren?
Wir sollten schauen, dass wir durch mehr mediale Präsenz eigene Einnahmen haben. Am Beispiel England sieht man, dass dort dann auch mehr Geld zur Verfügung steht. Durch die Champions-League-Reform, die es zur kommenden Saison im Frauenfußball geben wird, wird auch mehr Geld für die Vereine zur Verfügung stehen. Ich habe gelesen, dass ein kleiner Teil des Geldes dann sogar an die Vereine geht, die nicht in der Champions League spielen. Ich glaube, die Entwicklung ist gut. Wir freuen uns, wenn es da noch weiter nach vorne geht, und möchten unseren Teil zu beitragen. Wir wollen attraktiv spielen. Das gelingt uns gerade gut. Deshalb kann ich nur allen sagen: Sobald es wieder erlaubt ist, kommt ins Stadion, feuert die Mädels an! Es lohnt sich!
Du bist am 1. April 1980 in Frankfurt geboren, bist also ein richtiger Frankfurter mit Eintracht-Bezug und warst am Riederwald schon Trainer bei den Jungs von 2014 bis 2016. Man spürt auch die Leidenschaft. Was hast du gedacht, als du gehört hast, dass die Eintracht ihre Fühler in Richtung FFC ausstreckt und du bald wieder Eintracht- Trainer werden kannst?
Ich habe mich riesig gefreut. Ich habe mir sehr gewünscht, dass das passiert, und alle beteiligten Personen haben viel dafür getan. Deshalb bin ich überglücklich, dass die Fusion vorangetrieben und auch umgesetzt wurde. Für mich ist es einfach eine ganz herausragende Situation, als Trainer von Eintracht Frankfurt hier zu sein, weil die Eintracht schon immer mein Leben geprägt hat. Ich übe mein Amt wahnsinnig gerne und mit voller Leidenschaft aus!
Du hast mit Uwe Bindewald in der U17 zusammengearbeitet und dir auch in Dallas bei einem internationalen Jugendturnier ein Zimmer mit ihm geteilt. Wie war das?
Einfach nur lustig. Uwe ist eine herausragende Persönlichkeit, ein toller und herzensguter Mensch. Ich weiß ihn sehr zu schätzen und denke, das beruht auf Gegenseitigkeit. Wir vertrauen uns sehr und es hat mir riesige Freude gemacht, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er ist einfach eine Ikone von Eintracht Frankfurt.
Zur U17 hat damals unter anderem Aymen Barkok gehört, der jetzt in der Bundesliga spielt. Wie verfolgst du seine Entwicklung?
Mit Aymen hatte ich immer mal wieder Kontakt und ich freue mich sehr für ihn, dass er sich so entwickelt hat. Ich erinnere mich noch, dass er sich bei uns in der Jugend das hintere Kreuzband gerissen hat. Das wurde dann konservativ behandelt und er kam sehr gut zurück. Er hat damals auf der rechten Bahn gespielt und wir hatten die Idee, ihn auch mal ins Zentrum zu stellen. Man sieht, dass er beide Positionen spielen kann. In seinem ersten Jahr bei den Profis hat er in Bremen gleich ein Tor gemacht. Aber es ist logisch, dass du als junger Spieler auch mal Phasen hast, in denen es nicht so gut läuft. In Düsseldorf hat er sich verletzt. Trotzdem hat man nach seiner Rückkehr gesehen, dass er nochmal einen Sprung gemacht hat und er wirklich tolle Spiele zeigt. Ich freue mich sehr für ihn, dass er in der Bundesliga angekommen ist, und beobachte jedes Spiel sehr gerne, wenn er spielt. Er war schon in der Jugend ein außergewöhnlicher Spieler. Und er hat übrigens auch allen immer die Haare geschnitten, das ist sein Hobby. Er ist ein toller Typ und entwickelt sich auch neben dem Platz definitiv top.
„Aymen war schon in der Jugend ein außergewöhnlicher Spieler“
Du bist dann zu den Frauen gegangen, hast zuerst die U17 des FFC trainiert und danach die zweite Mannschaft. Seit vier Jahren bist du Cheftrainer der ersten Mannschaft. Wo liegen die Unterschiede zwischen deinen einzelnen Stationen, zwischen den Männern und Frauen?
Vom Inhalt her weniger. Was die Analysen angeht, macht man genau das Gleiche. Unterschiede gibt es mit Sicherheit vom Wesen her. Die Frauen setzen sich selbst sehr unter Druck und möchten immer alles richtig machen. Bei den Jungs ist das nicht ganz so stark ausgeprägt, ich sage immer zum Spaß: Wenn ein Junge fünf schlechte und eine gute Aktion auf dem Platz bringt, geht er danach zum Trainer und fragt: „Hast du gesehen, wie gut ich war?“ Bei den Frauen ist das genau umgekehrt. Wenn man dort eine Aktion lobt, bekommt man als Antwort: „Ja, aber die andere Aktion war nicht gut.“ Das passt genau zu meiner Einstellung. Man muss ein Gefühl entwickeln in der Mannschaftsführung, was die Mädels und was die Jungs brauchen. Aber auch innerhalb einer Mannschaft gibt es immer verschiedene Charaktere. Da braucht man Erfahrung, um damit gut umzugehen. Ich glaube, die Unterschiede sind gar nicht so groß, wie man vielleicht denken würde.
Man sagt ja immer, Frauen und Mädels sind an sich weiter in ihrer Entwicklung, besonders auch in jungen Jahren. Jungs brauchen immer etwas länger, bis sie dann vor allem geistig so weit sind. Ist das beim Körperlichen auch so?
Es ist ja schon zu beobachten, dass eine 16- oder 17-Jährige eher den Sprung in die Bundesliga schafft, als ein 16- oder 17-Jähriger bei den Männern.
Ja. Man kann ganz klar beobachten, dass die Topspielerinnen, die vielleicht auch die Jugendnationalmannschaft durchlaufen, sehr schnell oben ankommen können. Im Männerfußball passiert das nicht so schnell, das sind absolute Ausnahmen. Im Frauenfußball gibt es keine U19. Trotzdem machen auch die Mädels noch verschiedene Phasen durch, die sind dann nicht mit 17 voll ausgereift. Auch wenn sie den Sprung vielleicht etwas früher schaffen, müssen sie sich am Ende genauso behaupten.
Früher war der FFC eher ein Sammelbecken für Stars, jetzt seid ihr gerade eher ein Ausbildungsverein und entwickelt viele Nationalspielerinnen selbst. Wie beurteilst du die veränderte Situation?
Als ich die erste Mannschaft übernommen habe, haben Siggi Dietrich und ich analysiert, was wir eigentlich wollen. Uns war schnell klar, dass wir eine Mannschaft aufbauen möchten, die das Potenzial hat, oben anzukommen. Diesen Weg sind wir mit den Mädels zusammen angegangen und haben eine sehr junge Mannschaft zusammengestellt. Wir haben auf Laura Freigang, Sophia Kleinherne, Tanja Pawollek – die uns nach ihrem Kreuzbandriss im Pokalfinale als Spielerin, aber auch Kapitänin leider fehlen wird – und viele mehr gesetzt. Das heißt, dass sie sich bei uns entwickeln konnten. Wir haben den Mädels großes Vertrauen geschenkt. Umso mehr freut es uns und macht uns stolz, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen konnten und immer noch gehen dürfen.
Zeigt dieser Erfolg, dass die Herangehensweise die richtige war?
Ja, wir haben auf die richtigen Spielerinnen und die richtige Philosophie gesetzt. Drei unserer vier deutschen Nationalspielerinnen haben wir selbst mitausgebildet, auch wenn sie schon in der Jugendnationalmannschaft ein paar Spiele hatten. Wir wollen aber kein reiner Ausbildungsverein sein, sondern mit unseren Mädels Jahr für Jahr die nächsten Schritte gehen. Darüber hinaus haben wir Camilla Küver, die mit ihren 18 Jahren eine super Entwicklung macht. Sie ist auch seit der fünften Klasse bei mir auf der Schule. Insgesamt habe ich sogar acht Mädels aus der Schule, die bei uns in der Ersten Liga spielen! Generell würde ich sagen, dass das eine das andere nicht ausschließt. Wir wollen natürlich weiterhin Spielerinnen ausbilden, im besten Fall bis hin zur Nationalmannschaft, aber gleichzeitig auch die Spielerinnen, die eine wichtige Rolle einnehmen, in Frankfurt halten. Dafür müssen wir uns Jahr für Jahr entwickeln. Das ist die spannende Aufgabe für die kommenden Jahre, aber wir sind sehr zuversichtlich und optimistisch.
Die Champions League wird immer attraktiver, auch aus finanzieller Sicht. Ist das auch euer Ziel, sich dafür zu qualifizieren, um dann auch finanziell in andere Sphären vorzudringen?
Es ist kein Geheimnis, dass wir, die im Sport arbeiten, auch immer den maximalen Erfolg anstreben. Natürlich ist unser Ziel, dass wir uns im Idealfall ähnlich wie Hoffenheim dahin entwickeln, dass wir um diesen dritten Champions- League-Platz spielen. Dafür tun wir jeden Tag alles, brauchen aber auch den Kader, die Infrastruktur und optimale Bedingungen, mit denen wir täglich arbeiten können. Das versuchen wir nach und nach zu entwickeln.
„Acht Mädels meiner Schule spielen in der Bundesliga“
Was muss denn in der kommenden Saison noch besser werden, um top vorbereitet zu sein – auch im Hinblick auf die Infrastruktur?
Wir brauchen insgesamt professionelle Trainingsbedingungen und optimale Räumlichkeiten, in denen wir auch Kraft- und Stabilisationsübungen umsetzen können. Das Wichtigste ist ein sehr guter Trainingsplatz. Unser Stadion am Brentanobad ist ausgezeichnet. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, im Deutsche Bank Park zu spielen, ist das ein herausragendes Ereignis. Wenn ich mir das dann noch mit Zuschauern vorstelle, die irgendwann wieder vor Ort unterstützen können, dann wird eine Initialzündung kommen. Die Mädels verdienen es und würden sich auch riesig freuen, wenn uns irgendwann sehr viele Eintracht-Fans unterstützen. Ich bin mir sicher, dass sie das tun werden, weil es bei Eintracht Frankfurt keine Rolle spielt, ob es um Männer- oder Frauenfußball geht. Wir sind ein Teil von Eintracht Frankfurt und ich glaube, dass uns in Köln auch sehr viele Eintracht-Anhänger angefeuert hätten. Wer weiß, das hätte uns die fehlenden Prozentpunkte zum Sieg geben können.